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Glossar

Identifikator
Ein Identifikator ist eine Nummer, die nur einmal vergeben wird. Anhand dieser Nummer kann das nummerierte Objekt eindeutig zugeordnet werden.
IfAG
Das Institut für angewandte Geodäsie war bis 1997 die Bezeichnung für das heutige Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG).
ILEK
Das Kürzel ILEK steht für Integriertes ländliches Entwicklungskonzept. Mit maßgeschneiderten Planungen sollen im Zuge eines ILEK in einem strukturschwachen, ländlichen Raum Impulse gesetzt werden, die zu mehr Wettbewerbsfähigkeiten, zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zum Umweltschutz und zur Erhaltung wichtiger Naturräume führen. Damit sind ILEK-Programme konkrete Umsetzungen von endogener Regionalentwicklung (d.h. Entwicklung einer Region aus eigener Kraft).
IMAGI
Interministerieller Ausschuss für Geoinformationswesen. Der IMAGI wurde 1998 eingerichtet, um das Geoinformationswesen innerhalb der Bundesverwaltung besser zu koordinieren. Der IMAGI tagte in regelmäßigen Abständen unter Leitung des BMI und weiterer neun Ministerien bis er vom Lenkungsausschuss GDI-RP abgelöst wurde.
indirekter Raumbezug
Zuordnung zu einem Ort auf der Erdoberfläche durch Angaben wie z.B. Adresse, Kreis, Regierungsbezirk o.ä.
INSPIRE
INSPIRE (Infrastructure for Spatial Information in Europe) soll die grenzübergreifende Nutzung von Geodaten in Europa erleichtern. Diese INfrastructure for SPatial InfoRmation in Europe (INSPIRE) ist das Vorhaben für eine gemeinsame Geodateninfrastruktur in Europa. Die Europäische Union will damit gemeinschaftliche umweltpolitische Entscheidungen unterstützen. Das Europäische Parlament und der Rat verabschiedeten dazu die Richtlinie 2007/2/EG. Diese trat am 15. Mai 2007 in Kraft und wurde inzwischen von den Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt.
INTERGEO®
Die INTERGEO® ist weltweit die größte Veranstaltung und Kommunikationsplattform im Bereich Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. Auf dem INTERGEO-Kongress, veranstaltet vom DVW - Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement, werden die neuesten Branchenentwicklungen diskutiert und innovative Lösungsvorschläge  präsentiert.

Interoperabilität
Interoperabilität ist die Kombinierbarkeit von Daten beziehungsweise die Kombinierbarkeit und Interaktionsfähigkeit verschiedener Systeme und Techniken unter Einhaltung gemeinsamer Standards.
Intranet
Ein Intranet ist eine betriebs- oder behördeninterne Netzwerkstruktur, die nur für einen berechtigten Mitarbeiter zugänglich ist. Es bedient sich derselben Protokolle und Anwendungen wie das Internet.
InVeKoS
InVeKoS (Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystem) beruht auf Verordnungen der Europäischen Kommission und soll im Bereich Förderung und Kontrolle eine einheitliche Agrarpolitik in der EU ermöglichen. Das Kontrollsystem verwendet GIS- und Fernerkundungstechniken.
ISO
Die Internationale Normungsorganisation (ISO, International Organization for Standardization) erarbeitet international verbindliche Normungen. Dazu gehören technische, klassifikatorische und Verfahrensstandards. Wichtige Normungen mit geoinformatischem Bezug sind die ISO 19107, ISO 19112, ISO 19115, ISO 19118, ISO 19119
ISO 19103
Die ISO-Norm 19103 Conceptual schema language (engl. für Modellierungssprache) legt UML als genormte Modellierungssprache für Geoinformation fest.
ISO 19107
Die ISO-Norm 19107 Spatial Schema (engl. für Raumbezug von Geoinformationen) legt einen Teilbereich von Raumbezugsformen und Raumbezugsgrundformen fest. Dazu gehört insbesondere Speicherung und Bearbeitung von dreidimensionaler Vektorgeometrie und -topologie.
ISO 19109
Die ISO-Norm 19109 Rules for application schema (engl. für Regeln zum Erstellen von Anwendungsschemata) legt Standards für Geoinformationsmodelle im Anwendungsbereich fest.
ISO 19112
Die ISO-Norm 19112 Spatial referencing by geographic identifiers legt den prinzipiellen Aufbau eines Gazetteer fest und definiert die wesentlichen Anforderungen an diese.
ISO 19115
Die ISO-Norm 19115 Metadata (engl. für Metadaten) legt einen Standard für Metadaten fest, der genaue Anforderungen an Identifikation, Ausdehnung, Qualität, Schemata, Referenzsystem und Nutzbarmachung angibt.
ISO 19118
Die ISO-Norm 19118 Encoding (engl. für Kodierung) gibt einen Standard für die Aufstellung von Verschlüsselungsdiensten für Geodaten vor, sowie eine XML-basierte Verschlüsselungsregel für neutralen Datenaustausch
ISO 19119
Die ISO-Norm 19119 Services (engl. für Dienste) definiert ein Anforderungen für Benutzerschnittstellen von Geographischen Diensten und anwendungsneutralen Geoinformationsplattformen.
ISO/TC 211
ISO/TC 211 ist die Bezeichnung für das Technische Komittee, welches die ISO 191xx-Geodaten-Normen erarbeitet.
Isolinie
Mit einer Isolinie werden Punkte verbunden, die in einem bestimmten Messwert übereinstimmen. Je nach gemessener Größe werden Isolinien als Isohypsen (Höhenlinie), Isobathen (Meerestiefe), Isophonen (Lautstärke), Isobaren (Luftdruck), Isotherme (Temperatur) usw. bezeichnet.
Isophonenkarte
Eine Isophonenkarte stellt Lärmimmissionen graphisch dar. Dazu wird an allen Stellen des zu untersuchenden Bereichs die Lautstärke einer Lärmquelle gemessen, und die Punkte gleicher Lautstärke mit Isolinien verbunden.